Erdarbeiten für Kunstrasenplatz laufen – Fertigstellung der Gesamtanlage im Spätsommer 2027 vorgesehen
Umgestaltung der Sportanlage in Ofenerdiek gestartet
15.09.2026
Oldenburg. Der Startschuss ist gefallen: Auf dem Gelände am Schulzentrum Ofenerdiek entsteht eine neue Sportanlage für Schule, Verein und Freizeitsport. Anfang September hat das beauftragte Unternehmen Borchers GmbH aus Surwold die Baustelle vorbereitet und mit einem Bauzaun gesichert. Damit beginnen die umfangreichen Erdarbeiten für den Bau eines Kunstrasenplatzes. „Mit dem Start der Arbeiten in Ofenerdiek setzen wir einen weiteren wichtigen Baustein unserer langfristigen Sportstättenentwicklung um. An der Kennedystraße, in Alexandersfeld und an der Brandenburger Straße sind bereits drei Kunstrasenprojekte erfolgreich realisiert worden. Jetzt folgt planmäßig das vierte Projekt in Ofenerdiek – das ist ein Riesen-Fortschritt für den Sport in unserer Stadt“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Wir schaffen hier aber nicht nur moderne und verlässliche Bedingungen für den Schul- und Vereinssport, sondern zugleich auch einen attraktiven Ort für Bewegung und Begegnung.“
Was entsteht auf dem Gelände?
Zwei bestehende Naturrasenspielfelder erhalten eine grundlegende Neugestaltung. Für den Schul- und Vereinssport entstehen ein Großspielfeld mit sandverfülltem Kunststoffrasenbelag, eine Kurzstreckenlaufbahn mit Kunststoffbelag und eine Weitsprunganlage. Eine neue Flutlichtanlage ergänzt das Großspielfeld, zudem erneuert das Bauunternehmen die Entwässerung der Sportflächen. Zusätzlich entsteht ein öffentlich zugänglicher Sport- und Freizeitbereich mit einem Kleinspielfeld auf sandverfülltem Kunstrasenbelag, einer Finnenlaufbahn, einer Gymnastikwiese, einer Kugelstoßfläche, die auch für Boule geeignet ist, sowie einem Aufenthaltsbereich für Kinder. Erdwälle und Hügel aus überschüssigem Bodenaushub strukturieren das Gelände und trennen die Bereiche für Sport und Erholung klar voneinander. Eine verbesserte Anbindung an das Wegenetz im Bereich Swarte Moor stärkt die Erreichbarkeit der Anlage und ihre Einbindung in das Quartier. Ein Umkleidegebäude soll in den Folgejahren hinzukommen. Der Sportplatzbau hat ein Auftragsvolumen von rund 2,8 Millionen Euro.
Wer hat die Anlage geplant?
Die konzeptionelle Vorplanung stammt vom Fachdienst Stadtgrün, der sie mit dem Fachdienst Sportentwicklung und Sportförderung, dem ansässigen Sportverein und der Schule abgestimmt hat. Auf dieser Grundlage übernahm im Oktober 2025 das Büro PS+ aus Osnabrück die weitere Freianlagenplanung. Auch die planungsrechtlichen Voraussetzungen liegen vor: Die zweite Änderung des Bebauungsplanes 428 (Swarte Moor/Kunstrasenplatz) ist seit Anfang des Jahres rechtskräftig.
Welche Herausforderungen bringt der Baugrund mit sich?
Torflinsen und ein hoher Grundwasserstand ließen die bisherigen Naturrasenplätze häufig vernässen. Bei schlechter Witterung waren sie über längere Zeit nicht bespielbar. Der neue Kunstrasenplatz erhöht die Nutzbarkeit der Anlage deutlich und schafft ganzjährig verlässliche Trainings- und Spielbedingungen. Um die Tragfähigkeit des Baugrunds zu erhöhen, entfernt das Bauunternehmen zunächst die Torflinsen und die organischen Bodenschichten. Eine genaue Bodenuntersuchung war jedoch erst nach der aufwendigen Kampfmittelräumung möglich, die im vergangenen Winter erfolgreich abgeschlossen wurde. Im März dieses Jahres gaben die Fachleute die Flächen frei. Anschließend untersuchte ein Prüflabor den schwierigen Boden, um die notwendigen Maßnahmen für die Bauarbeiten festzulegen.
Wie sieht der Zeitplan aus?
Vorrang hat die Herstellung des Großspielfelds, damit es so früh wie möglich für den Sport zur Verfügung steht. Die Erdarbeiten sowie die Herstellung der Kunstrasenfelder und der Laufbahn hängen jedoch stark von der Witterung im Herbst und Winter ab. Mit der Fertigstellung der Gesamtanlage ist im Spätsommer 2027 zu rechnen.

Zuletzt geändert am 15. September 2026
Zuletzt geändert am 1. September 2026