Vortrag zum Täter-Opfer-Ausgleich im inForum am 13. August
Von Schuld und Sühne: Der Täter-Opfer-Ausgleich und die Wiederherstellung der Gerechtigkeit
06.08.2026
Oldenburg. Was ist der Täter-Opfer-Ausgleich und welche Voraussetzungen braucht es, damit eine solche Konfliktlösung zwischen Opfer und Täter gelingen kann? Das inForum, die Kultur- und Bildungseinrichtung für Best Ager, lädt am Donnerstag, 13. August, um 17 Uhr zu einem kostenlosen Vortrag in den Vortragssaal des Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, ein. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Der Ansatz der sogenannten „Restorative Justice“ (deutsch: wiederherstellende Gerechtigkeit) stellt nicht die Strafe, sondern Verantwortungsübernahme, Wiedergutmachung und den Dialog zur Wiederherstellung des sozialen Friedens und individueller Beziehungen in den Mittelpunkt. Im deutschen Strafrechtssystem hat dieser Gedanke als Alternative zur Straflogik in den 1990er Jahren im sogenannten Täter-Opfer-Ausgleich Eingang gefunden.
Außergerichtliche Schlichtung als alternative Konfliktlösung
Der Verein Konfliktschlichtung e.V. Oldenburg führt – bundesweit als eine der ersten Institutionen in diesem Arbeitsfeld – seit 1987 diese Art der außergerichtlichen Schlichtung im Jugend- und Erwachsenenstrafrecht durch. Welche Voraussetzungen es braucht, damit eine solche Konfliktlösung zwischen Opfer und Täter gelingen kann, möchte Hilke Kenkel-Schwartz vom Verein Konfliktschlichtung e.V. in ihrem Vortrag vermitteln. Ausgehend von einem Verständnis, dass Straftaten nicht nur Gesetze, sondern auch Menschen verletzen. Im Anschluss an den Vortrag gibt es Möglichkeit für Fragen und eine offene Diskussion.
Weitere Informationen
Das inForum ist eine Bildungseinrichtung der Stadt Oldenburg. Hier werden Kurse, Vorträge und Kulturfahrten vorwiegend für Menschen ab 50 Jahren auf ehrenamtlicher Basis angeboten. Weitere Informationen zum inForum unter www.oldenburg.de/inforum oder telefonisch unter 0441 235-2781.
Zuletzt geändert am 6. August 2026
Zuletzt geändert am 29. Juni 2026