Bescheidübergabe an Stadt Oldenburg
Eine Werkstatt für den Wandel: POWERHOUSE NORD baut eine Transformationswerkstatt für den Nordwesten auf. In der Ideenschmiede sollen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik künftig noch enger und länderübergreifend zusammenarbeiten, um die Energiewende voranzutreiben und die Region zwischen Ems und Elbe zu stärken. Die Länder Niedersachsen und Bremen fördern das Vorhaben bis zum 31. Dezember 2027 mit bis zu 200.000 Euro. Die Übergabe des Förderbescheides am Montag, 31. August 2026, in Oldenburg durch Niedersachsens Ministerpräsidenten Olaf Lies und den Bremer Staatsrat Kai Stührenberg an Oberbürgermeister Jürgen Krogmann markierte den Startschuss für die Transformationswerkstatt. Die Stadt Oldenburg hatte den Antrag in dem gemeinsamen Förderfonds für die Metropolregion der Länder Niedersachsen und Bremen gestellt und fungiert als formale Trägerin der Förderung.
Kraftzentrum der Energiewende
„Der Nordwesten ist das Kraftzentrum der Energiewende in Deutschland“, sagte Olaf Lies. „Mit der Transformationswerkstatt schaffen wir einen Ort, an dem die entscheidenden Akteurinnen und Akteure aus Niedersachsen und Bremen ihre Kräfte bündeln. So stärken wir Innovation, Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit in einer Region, die für das Gelingen der Energiewende eine Schlüsselrolle spielt“, so der Ministerpräsident. „Eine enge Zusammenarbeit und ein breiter Austausch zwischen relevanten Akteuren aus Bremen und Niedersachsen bietet die Chance, die Herausforderungen der Energie- und Industrietransformation konsequent zu bewältigen“, betonte Kai Stührenberg.
Die Region zwischen Ems und Elbe verfügt durch die Kombination aus geografischen Vorteilen, starker Infrastruktur, exzellenter Forschung und herausragender Weiterbildung über die besten Voraussetzungen, zum grünen Kraftzentrum Europas und zum Vorbild für die Energiewende zu werden. Ziel der Transformationswerkstatt ist es, Herausforderungen und Chancen der Energie- und Industrietransformation frühzeitig zu erkennen und zu bearbeiten. Sie soll Wissen bündeln, Kooperationen anstoßen und die Region als zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort national wie international sichtbarer machen. Dafür schafft sie ein dauerhaftes Arbeitsformat, das bestehende Strukturen stärkt und miteinander verzahnt. Sie bringt Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft über Organisations- und Ländergrenzen hinweg zusammen.
„POWERHOUSE NORD versteht sich hierbei als Verbinder und Katalysator, der gezielt die Kompetenzen und Strukturen anderer Organisationen einbindet. Ziel ist es dabei, die vorhandenen Kräfte und Kompetenzen zu bündeln und breit angelegte Diskurse anzustoßen“, erklärte Prof. Dr.-Ing. Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg und Vorsitzender des Lenkungskreises von POWERHOUSE NORD.
Krogmann betont Oldenburgs Engagement als Oberzentrum
Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, Mit-Initiator und Lenkungskreismitglied von POWERHOUSE NORD, betonte die wichtige Rolle der Kommunen: „Die Stadt Oldenburg hat POWERHOUSE NORD von Anfang an inhaltlich und organisatorisch mitbegleitet und engagiert sich jetzt auch mit einem Eigenanteil an dieser Förderung. Wir sehen dies als Engagement des Oberzentrums in der Verantwortung für die gesamte Region. Denn POWERHOUSE NORD hebt unsere Region bundesweit auf ein anderes Level, davon bin ich fest überzeugt. Jede Kommune in Weser-Ems und darüber hinaus wird davon profitieren.“
Auch Eduard Dubbers-Albrecht, Vorsitzender der Metropolregion Nordwest, betonte bei der feierlichen Übergabe des Fördermittelbescheides in den Räumen der IHK Oldenburg die Bedeutung für die Region: „Die Metropolregion Nordwest engagiert sich intensiv für die regionale Kooperation im Nordwesten, die Energietransformation sowie die Verbesserung der Infrastruktur in unserer Region. Die strategische Zusammenarbeit mit POWERHOUSE NORD wird die Sichtbarkeit der gemeinsamen Arbeit deutlich erhöhen. Dies zum Nutzen der Wirtschaft, der Städte und Kommunen sowie aller Menschen im Nordwesten.“
Über POWERHOUSE NORD
POWERHOUSE NORD e. V. bringt Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft zusammen, um die Region zwischen Ems und Elbe als führenden Zukunftsraum für Energiewende, Innovation und Transformation weiterzuentwickeln.
Zuletzt geändert am 1. September 2026