Masterplan Stadtgrün berücksichtigt
Im südlichen Bereich des Fliegerhorsts ist entlang der Ofenerdieker Bäke und des bereits angelegten Regenrückhaltebeckens in den vergangenen Monaten eine neue, naturnah gestaltete Parkanlage entstanden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht haben den rund 3,5 Hektar großen Bäkepark am Donnerstag, 16. Juli 2026, eröffnet. Damit steht den Oldenburgerinnen und Oldenburgern eine weitere attraktive Grünanlage für Erholung, Bewegung und Naturerlebnis zur Verfügung.
Krogmann freut sich über das neue grüne Herz auf dem Fliegerhorst-Areal: „Jede neue Grünfläche ist eine Investition in die Zukunft Oldenburgs. Der Bäkepark verbindet Natur, Erholung und Klimaschutz – und macht den Fliegerhorst noch ein Stück lebenswerter.“ Christine-Petra Schacht ergänzt: „Mit dem Bäkepark ist ein Freiraum entstanden, der unterschiedlichste Bedürfnisse vereint: Er bietet Platz für Bewegung und Erholung, schafft neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen und verbindet die Quartiere auf dem Fliegerhorst auf attraktive Weise. Genau solche multifunktionalen Grünräume braucht unsere wachsende Stadt.“
Wo befindet sich der Bäkepark und wodurch zeichnet er sich aus?
Die neue, weiträumige Parkanlage verbindet die Quartiere zwischen Alexanderstraße und Hugo-Eckener-Straße. Geschwungene Wege, Bänke, eine Calisthenics-Anlage sowie artenreiche Wildblumenwiesen, Staudenpflanzungen und neue Gehölze prägen das Bild und laden zum Entdecken ein. Zwei Insektenhotels, unweit der Bushaltestelle sowie am großen Regenrückhaltebecken, schaffen zusätzlichen Lebensraum für Wildbienen und andere Insekten. Die Planung übernahm der städtische Fachdienst Stadtgrün – Planung und Neubau mit dem Ziel, Natur- und Aufenthaltsqualität gleichermaßen zu stärken.
Welche spannenden Zahlen und Daten gibt es zu diesem Projekt?
Seit Herbst 2025 wurden von einem Garten- und Landschaftsbauunternehmen rund 850 Meter Wege angelegt, mehr als 70 Bäume, 34 Großsträucher und mehrere hundert Stauden gepflanzt sowie rund 5.800 Quadratmeter Wiesen angesät. Trotz schwieriger Bodenverhältnisse auf dem ehemaligen Fliegerhorst und witterungsbedingter Unterbrechungen konnten die Arbeiten nahezu planmäßig abgeschlossen werden. Die Stadt investierte rund 730.000 Euro, einschließlich einer dreijährigen Entwicklungspflege der Pflanzungen.
Inwiefern spielte der „Masterplan Stadtgrün“ bei der Gestaltung eine Rolle?
Bei der Gestaltung des neuen Parks wurden die grundsätzlichen Handlungsempfehlungen des Masterplans Stadtgrüns sowie Maßnahmen zur Klimawandelanpassung umgesetzt, um die Anlage zukunftssicher und widerstandsfähig anzulegen. Wasserdurchlässige Wege, klimaangepasste Gehölze und eine naturnahe Bepflanzung fördern die Artenvielfalt und sorgen dafür, dass der Park künftig eine wichtige grüne Verbindung für Mensch und Natur im Stadtteil Fliegerhorst darstellt.
Wo gibt es weitere Informationen?
Welche wichtigen Funktionen das Stadtgrün erfüllt und wie diese erhalten sowie verbessert werden können, ist im „Masterplan Stadtgrün“ nachzulesen. Neben den dort genannten Vorgaben werden mit der vielfältigen Gestaltung und artenreichen Pflanzenauswahl auch die Ziele des Labelprozesses „StadtGrün naturnah“ sowie der Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ berücksichtigt. Weitere Informationen zum Label „StadtGrün naturnah“ gibt es auf der offiziellen Website von Kommbio.
Zuletzt geändert am 16. Juli 2026



