Beim Tag der offenen Tür des Interreg-Projekts „Citylogistic 2.0“ am Montag, 29. Juni 2026, konnten sich Interessierte über die Technikfläche in Helleheide auf dem Fliegerhorst informieren – den sogenannten Forschungshorst. Dieser bietet ideale Voraussetzungen, um Zukunftstechnologien unter realen Bedingungen zu testen. Weitere Projektideen sind willkommen.
Einblicke in die Forschung auf der Technikfläche in Helleheide
Am Montag, 29. Juni 2026, öffnete der Forschungshorst im Quartier Helleheide auf dem Fliegerhorst seine Tore für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Anlass war der Tag der offenen Tür des Interreg-Projekts „Citylogistic 2.0“, bei dem die Projektpartnerinnen und -partner ihre laufenden Forschungsarbeiten zur klimafreundlichen Stadtlogistik vorstellten. Gemeinsam mit der CITIPOST als Anwenderin wird auf dem Forschungshorst derzeit die klimafreundliche Zustellung auf der sogenannten „letzten Meile“ erforscht. Herzstück des Projekts ist ein Mini-Hub, der als kleiner Umschlagplatz für Postsendungen dient und neue Logistikprozesse unter realen Bedingungen erprobt. Seit April läuft die Praxisphase.
Erste Erkenntnisse aus der Praxisphase
Neben interessierten Besucherinnen und Besuchern informierte sich auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann vor Ort über die ersten Erfahrungen aus dem laufenden Forschungsprojekt. „Die Erfahrungen, die hier gesammelt werden, helfen uns zu verstehen, welche Logistiklösungen künftig auch in anderen Quartieren und Städten erfolgreich eingesetzt werden können“, so Krogmann. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie mit dem Forschungshorst Innovationen der Schritt aus dem Labor in die Praxis ermöglicht wird. Viele neue Technologien können erst unter realen Bedingungen zeigen, wie sie sich im Alltag bewähren. Genau diese Lücke zwischen Forschung und Anwendung schließt die Technikfläche im Quartier Helleheide.
Ideale Forschungsbedingungen in Helleheide
Die städtische Technikfläche ist Teil der Entwicklung des Quartiers Helleheide und bietet ideale Voraussetzungen, um Zukunftstechnologien unter realen Bedingungen zu testen. Mit seinen innovativen Ansätzen in der Energieversorgung und seiner modernen Infrastruktur eignet sich das Quartier besonders für praxisnahe Forschungs- und Demonstrationsvorhaben.
Für die Erprobung stehen bereits zentrale Infrastrukturen zur Verfügung. Ein Technikcontainer mit Stromanschluss, Wasseranschluss und Sanitäranlagen ermöglicht einen unkomplizierten Projektstart. Darüber hinaus gibt es unter anderem einen Anschluss an das Nahwärmenetz, über den beispielsweise neue Wärmepumpentechnologien wissenschaftlich unter realen Betriebsbedingungen untersucht werden können. „Hier können Ideen den Schritt aus dem Labor in die Praxis schaffen. Genau diesen Transfer brauchen wir, um Innovationen schneller wirksam werden zu lassen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.
Die Stadt Oldenburg lädt Universitäten und Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen sowie Start-ups ein, den Forschungshorst für eigene Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu nutzen. Weitere Informationen erhalten Interessierte von Lena Winter beim Fachdienst Digitales, erreichbar per E-Mail an lena.winter[at]stadt-oldenburg.de.
Zuletzt geändert am 2. Juli 2026